Folge 07: Matthes: Betheljahr im Praxisbereich Krankenhaus

Shownotes

In dieser Folge des Betheljahr Podcasts begrüßt Host Ruben den Gast Mattes, der sein Betheljahr auf einer Intensivstation im Krankenhaus absolviert hat. Mattes teilt seine Erfahrungen aus dem Freiwilligenjahr, gibt Einblicke in seine Motivation, die Wahl der Einsatzstelle und beschreibt seinen Einstieg in die Arbeitswelt nach der Schule. Zu den Höhepunkten der Folge zählen Mattes' Schilderungen über die Vielfalt und Verantwortung seiner Aufgaben auf der Intensivstation, die offene und unterstützende Teamkultur, seine persönliche Entwicklung in Bezug auf Empathie und Selbstorganisation sowie die nachhaltige Wirkung des Betheljahrs auf seine Berufswahl. Besonders eindrücklich sind die Erzählungen von emotional herausfordernden Situationen, die Mattes gut verarbeiten konnte, sowie die Bedeutung von Teamzusammenhalt und gemeinsamen Aktivitäten für die Arbeitsmotivation.

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Schöne war halt oft, aber man war sich nie zu schade oder auch die Mitarbeitenden waren es nicht so schade Fragen zu beantworten.

00:00:07: Die man dann hatte und man konnte immer Fragen stellen jeden und jeder Person außer das weiß natürlich im Mega Stress oder irgendwie den Notfall natürlich nicht Aber das ist doch eher selbsterklärend.

00:00:15: Also es war herrlich dass man einfach alles fragen konnte und eine Antworten wo kann man die ja noch zufriedengeschält

00:00:22: haben?

00:00:23: Jetzt ist deine Zeit.

00:00:24: der Beteljahr

00:00:25: Podcast

00:00:26: von Freiwilligen für Freiwilliger.

00:00:30: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge vom Beteljahr Podcast.

00:00:33: Ich habe heute einen Gast, der hat sein Beteljar auf der Intensivstation in GL-I gemacht.

00:00:38: Das ist Mattes und ich bin gespannt was er mir heute so zu erzählen hat.

00:00:43: Moin Mattes, schön dass du da bist!

00:00:44: Ich bin Ruben Und Du hast dein Beteljaer auf den Intensif Station in GL I gemacht?

00:00:49: Das ist richtig ne?

00:00:50: Genau das hab' ich gemacht vor ungefähr... Nee vor anderthalb bis zwei Jahren Hab' ich dann mich dazu entschieden das Beteljer zu machen Wirklicherweise die Stelle noch frei gehabt und konnte dann da arbeiten.

00:01:01: Wie bist du überhaupt auf deine Beteljahrstelle gekommen?

00:01:04: oder vielleicht erstmal allgemein aus Betelja?

00:01:05: War das so ein Ding, was Du direkt wusstest nach der Schule, dass Du das machen willst?

00:01:09: Ja ne ich hatte es schon von vielen Leuten natürlich gehört, dass man so einen Beteljar machen kann.

00:01:13: gerade weil ich auch hier auf der Schule war und sowas kommt man damit oft in Kontakt.

00:01:17: aber es war jetzt irgendwie kein Punkt wo ich nicht auf jeden Fall verfolgen wollte sondern es war eher so dass ich dachte komm mach's was zur Überbrückung?

00:01:24: vielleicht irgendwie Dann findest du vielleicht später noch irgendwas, aber erst mal dann ein Jahr aktiv zu arbeiten.

00:01:30: Ein bisschen Geld zu verdienen und ja... ...dann habe ich mich aufgrund von Empfehlungen auch von Freunden und Freundinnen hier beworben beim Betel.

00:01:38: Weil ich den Betel auch ganz gut kenne.

00:01:39: Ich weiß wie das hier so läuft.

00:01:41: Das hat mir natürlich gut gefallen.

00:01:43: Und so bin ich draufgekommen.

00:01:45: Glücklicherweise!

00:01:46: Und deine Einsatzstelle?

00:01:48: Woher hattest Du dem Plan?

00:01:49: War das so'n Ding bei der Bewerbung?

00:01:50: Wusstest Du direkt?

00:01:51: Ich bewerb mich jetzt auf einen Betel da in der... Auf der Intensivstation oder...?

00:01:55: Hast du jetzt noch andere Pläne gehabt?

00:01:57: Nee, also ich konnte mir erstmal natürlich... Also ich wusste natürlich dass man Betel hier im sozialen Bereich ganz ganz ganz viel unterschiedliches machen kann.

00:02:05: Und für mich war halt relativ wichtig was in einem großen Team zu machen weil mir das am meisten liegt so eine Teamarbeit mit vielen verschiedenen Menschen und da sind schon mal einige Sachen weggefallen und da ich das krank auch sowieso sehr interessant finde und auch ja den Bereich immer sehr der mich sehr interessiert hat war dann für mich klar, dass ich im Klang ausarbeiten möchte und dann viel so die Wahl halt auf die Intensivstationen, die mir dann halt angeboten wurde.

00:02:28: Und ja weil das Thema da einfach unfassbar groß ist und viele verschiedene Charaktere da sind, weil es für mich dann eigentlich so die Top-Auswahl mit den Aufgaben, die man natürlich auch dazu erledigen hat gemischt.

00:02:41: Die Aufgaben will ich gleich zu sprechen kommen.

00:02:43: Vielleicht, bevor du so reingegangen bist ins Beteljahr... Ich meine es ist ja nach der Schule war bei dir wahrscheinlich auch so... Man geht direkt nach der Schule in das Betel-Jahr die erste richtige Arbeitserfahrung und das erste Mal quasi auch Vollzeit arbeiten.

00:02:55: Was waren deine Erwartungen so vorher an deiner Einsatzstelle?

00:03:00: Naja also ich hatte einfach erst mal sie hoffen oder dass natürlich irgendein Team gut aufgenommen wird.

00:03:06: Das ist mir erstmal sehr wichtig.

00:03:07: Und was das Arbeiten an sich angeht, war es halt für mich irgendwie halt ja was völlig Neues.

00:03:11: Ich habe auch noch nie so einen Nebenjob oder sowas gemacht, sondern es waren halt wirklich so... Ja eigentlich dann voll indirekt.

00:03:17: und ja das Schöne war einfach dass ich bei mir quasi immer eine sehr strukturierte Woche hatte da ich am Wochenende auch nicht arbeiten musste.

00:03:24: Das war dann auf jeden Fall sehr hilfreich dann reinzukommen in den Berufsalltag mit denen deutlich mehr Stunden die man natürlich als Woche zu machen hat.

00:03:32: Ich hatte auch ein bisschen Angst muss ich sagen.

00:03:33: natürlich vor der frühen Aufstehzeit sag' ich mal Wenn man dann Frühdienst hatte, genau.

00:03:39: Aber auch das hat sich mit der Zeit super in den Griff kriegen lassen und von daher bin ich da einfach... ...wurden meine Erwartungen auch erfüllt.

00:03:46: Ich hatte die positiven und negativen Erwartung, haben sie jetzt nicht befürwortet.

00:03:50: Also alles wunderbar!

00:03:52: Alles wunderbar, das hört mein gerne.

00:03:54: Was waren denn so deine Aufgaben?

00:03:55: Ich meine wenn man an Intensiv denkt ist erst mal ein Ort so, da will man eigentlich nicht sein.

00:04:00: Da kommt man hin, wenn es einem richtig richtig schlecht geht was konntest du da als ... unausgebildete Arbeitskraft, sag ich mal machen.

00:04:11: Wie konntest du dir unterstützen?

00:04:12: Ja auch wirklich sehr viel mehr als ich eigentlich dachte.

00:04:14: also es gibt bei uns dann im Mitteljahr oder aus der Station gab's dann so drei verschiedene... ...Arbeitszeiten die man quasi hatte.

00:04:22: einmal die Frühschicht wo man einen Pfleger oder eine Pflegerin mit begleitet hat und dann halt noch die Spätschicht, wo man halt generell ein bisschen nach dem Rechten gesehen hatte was das auf der Station so noch aufgefüllt werden muss und man bei den Patienten und so was helfen kann.

00:04:37: oder halt eben den Stachsdienst, wo man mit den Schatzungskoordinatoren zusammengearbeitet hat.

00:04:42: Und dann die unterstützen konnte.

00:04:43: und so hat man quasi ein sehr breites Feld an Aufgaben abdecken können von so etwas wie erstmal pflegische Tätigkeiten, wie das Unterstützung beim Waschen oder Pflegen der Patienten bis hin zu Medikamenten, die man kennengelernt hat Oder bis hin zum Aufräumen oder zu halt eher so Auffüllsachen, die natürlich auch gemacht werden mussten.

00:05:04: Wo man dann aber so auf der Möglichkeit hat, die ganze Station besser kennenzulernen und auch die ganzen Geräte, die ja genutzt worden sind, sich erklären zu können Und halt dann auch bis hin zu Verlegungsakten oder sowas, was die dann halt gemacht werden musste, wo man auch mal die Krankheitsgeschichte uns alles an sich angucken konnte Die ganzen Laborwerte.

00:05:21: Also es gab... Ja es gibt noch wirklich ganz ganz viele andere Sachen, die man da machen kann.

00:05:27: Das Schöne war, man war sich nie zu schade oder auch die Mitarbeitenden waren es nicht zu schaden Fragen zu beantworten.

00:05:34: Die man dann hatte und man konnte immer Fragen stellen jeden und jeder Person.

00:05:37: Außer das weiß ich megaschressüren wie Notfall natürlich nicht aber das ist eher selbsterklärend.

00:05:42: Aber also es war herrlich dass man einfach alles fragen konnte und ja halt auch dann Antworten bekommen hat die noch zufriedengeschält haben.

00:05:50: Also du hast dich immer gut versorgt gefühlt.

00:05:52: Ich stelle mir das jetzt gerade so vor wenn man irgendwie vorher gar nicht so Pflegeerfahrung hat, dass das vielleicht auch irgendwie eine Challenge vom Kopf her ist.

00:06:01: Das erste Mal Leute zu waschen... wie war das für dich?

00:06:04: Wie hast du das wahrgenommen?

00:06:06: Ja also es war schon ich sage jetzt mal ein bisschen befremdlich weil man natürlich das vorher noch nie so gesehen hatte.

00:06:12: klar man hat vielleicht mal weiß ich nicht die große dann unterstützt wenn sie irgendwie vielleicht mal krank waren oder so.

00:06:19: aber jetzt halt fremde Menschen die ja auch auf Energiestationen sind, denen es halt wirklich echt schlecht geht und sich einen Teil überhaupt nicht erst versorgen können.

00:06:26: Also nicht ein kleines bisschen um man dann quasi alles übernommen hatte.

00:06:30: Das war schon eine eigenartige Erfahrung aber auch eine Erfahrung an die man sich schnell gewöhnen konnte.

00:06:36: mit der Zeit und am Anfang war es dann wie gesagt ein bisschen befremdlich und auch eher so ein Eintritt in die Privatsphäre der Patienten halt, den wir uns jetzt vielleicht nicht so gewünscht hatten Weil den sie sich vielleicht auch nicht so gewünscht hatten die Patienten jetzt.

00:06:53: Aber wie gesagt, also das ist halt eine Sache, die halt auch dann gemacht werden muss und die man da aber mit der Zeit immer lieber gemacht hat, sage ich mal noch, die auch immer weniger schlimm waren an Fungsstrichen und weniger einen Eingriff in die Privatsphäre sondern mehrfach Unterstützung, dass man diesen Menschen einfach helfen kann und helfen sollte.

00:07:12: Pflege ist jetzt auch so eine Sache, die man auf anderen Einsatzstellen vielleicht vorfindet.

00:07:17: Ob es jetzt in Wohngruppen ist oder auch ein Tagesgestalt in Angeboten in ganz verschiedenen Bereichen aber ich meine Krankenhaus ist ja schon ne sehr besondere Ort.

00:07:27: gibt es da auch irgendwelche Aufgaben?

00:07:28: wo du das Gefühl hast Joa sie sind die Zeichne des Krankenhauses aus Das gibt es so nicht irgendwelchen ganz besonderen Sachen.

00:07:36: Ja ich würde sagen vor allem halt dieses dieser enge Austausch mit den Ärzten und Ärztinnen Das gibt es glaube ich sonst halt nicht so oft.

00:07:43: Also klar, wenn man jetzt mal vielleicht zum Alten haben oder sowas arbeitet dann ist man natürlich auch immer wieder in Kontakt gerade wenn sich irgendwie die Vitalbete was verschlechtern.

00:07:51: aber im Krankenhaus ist halt ein stündlicher oder noch geringerer also noch einen geringeren Zeitabstand austauschen mit den Ärztinnen und Ärzten der einfach würde ich sagen schon besonders ist.

00:08:00: Und ja für die pflegischen Tätigkeiten natürlich dann halt diese deutlich Das ist noch mal eine andere Versorgung als vielleicht im Altenheim.

00:08:11: In den Altenhämen kommt man zu den Menschen nach Hause, die wohnen da meistens und dann unterstützt man sie quasi in ihrem Wohnen und hilft ihnen so pflegig diesen Arbeitsalltag oder diesen Alltag einfach zu bewerkstelligen zu können.

00:08:25: Und im Krankenhaus kommen dann die Patienten und die ganzen Menschen zu uns.

00:08:29: Und das ist halt wirklich nochmal eine andere Art von Pflege weil es einfach ein ganz anderes Setting auch irgendwie nochmal darstellt.

00:08:34: Ja guter Punkt!

00:08:38: Aber ich habe so das Gefühl, wenn du auch es erzählst, dass du mit den Ersten gesprochen hast, dass Du volles auf Augen hör warst.

00:08:43: Dass Du als Betel ja da echt viel machen konntest und auch echt respektiv bist.

00:08:49: Das ist nur die Wahrnehmung, die ich jetzt gerade habe

00:08:51: oder?

00:08:51: Ja, das ist auf jeden Fall so!

00:08:54: Wenn man muss mal allerdings auch sagen halt ein gewisses Interesse mitbringt also wenn man jetzt natürlich dann zu einer Disposition kommt und sagt ja ich mache das jetzt hier immer sowieso vorüber gehenweise stellt nie Fragen, hat nie richtig Lust an sich Aufgaben irgendwie zu durchzuführen und ist auch sonst dann einfach nicht so irgendwie höchstbereit oder ich sage jetzt mal auf Zack.

00:09:13: Dann ist es natürlich auch so dass dann auch ein viel weniger Anfahrt trauert wird einem viel weniger Wärtschälzungen gegengebrochteriert weil man einfach dann auch die anderen Kollegen natürlich merken, der hat sowieso ... oder der oder die hat sowiesowieso keine Lust dann muss die jetzt auch keine Mühe in Arbeit reinstecken.

00:09:28: aber wenn wir das halt mitbringen, so ein gewisses Interesse auch eine gewisse Erfolge, einfach Höflichkeit und vielleicht auch ein bisschen Empathie und so was.

00:09:35: Dann kann man da auf jeden Fall auch... ...was das Austausch von Informationen und sowas angeht ganz ganz ganz viel erreichen und auch auf Augenhöhe einiges erreichen.

00:09:44: Das ist dann immer schön also immer wieder schön zu sehen wenn man sich dann Woche für Woche noch mehr Informationen und noch mehr Ahnung hat dass man dann auch immer mehr und immer weiter dann mitreden kann und halt dann auch.

00:09:57: das Schöne ist dann vor allem Dinge, die man dann sagt.

00:10:00: Auch aufgenommen werden und in die Entscheidung mit einbezogen werden.

00:10:06: Das ist einfach ein richtig tolles Gefühl.

00:10:08: Das klingt total schön!

00:10:10: Ich glaube eher guter Hinweis irgendwie so... Wenn man mitarbeitet, kriegt man auch das zurück was man irgendwie... Wie soll

00:10:16: es sein?

00:10:17: Genau wenn ich mir jetzt vorstelle du bist zum Krankenhaus morgens gefahren Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

00:10:25: Hast du so richtig dann auch den Kasak an und siehst dann aus wie ein richtiger Pfleger.

00:10:32: Ja, das war schon so.

00:10:33: Also klar man musste natürlich morgens um sechs los und dann hat man sich den Kasakt geschnappt angezogen.

00:10:40: Auch muss ich sagen auch ein schönes Gefühl der ja dass man sich da halt dann so bisschen mit allem entzogen für die Zugeberigkeit genau.

00:10:47: Und das hat dann red schon mal eigentlich einen ganz guten Start in den Tag gebracht.

00:10:53: Ja, das war einfach eine schöne Sache die man tun konnte.

00:10:57: Das hat euch nicht die Betler-Leute irgendwie mit anderen Klamotten gekennzeichnet werden oder sowas und dann alle direkt sagen, betel ja okay was mir zu denn jetzt sondern dass man auch einfach so dazu gehört hat.

00:11:07: Das war sehr schön und auch fand ich sehr wichtig.

00:11:09: Welche Rolle spielt allgemein so das Team in dem du da warst?

00:11:12: Hast du dich wohl gefühlt?

00:11:13: Also eine riesengroße Rolle!

00:11:14: Das Team haben wir jetzt von Anfang an natürlich sehr wichtig.

00:11:16: deswegen habe ich auch ein großes Team gewählt weil es viele verschiedene Charaktere gibt.

00:11:20: genau Und das Team bei der A&L I, wo ich war kann ich nur sagen ist bombastisch.

00:11:26: Also das hat einfach unfassbar Spaß gemacht mit den ganzen Leuten da zu arbeiten.

00:11:30: gerade was das Zwischenmenschliche angeht und was den Humor vor allem angeht habe ich mich dann unfassbergut verstanden und auch aufgehoben gefühlt weil man da ein bisschen auf so einer gemeinsamen Länge agieren konnte und auch mein Humor einfach super reingepasst hat.

00:11:46: Und ich deswegen auch einfach vom Team sehr gut aufgenommen wurde, ne?

00:11:50: Wie gesagt, wenn man Interesse zeigt Empathie uns dann noch humortechnisch passt, dann wirst du ganz schnell ins Team integriert werden und das ja ist dann auch nichts Schweres und macht einfach das Arbeiten vor allem also viel viel leichter und es macht doch einfach viel mehr Spaß Wenn Du direkt ein Team hast wo Du Dich mit fünfmanze Prozent so supergut verstehst Dann gehst Du einfach viel lieber zur Arbeit.

00:12:11: Das war mir auch einfach sehr, sehr wichtig als mich dann für dieses Betle an China wurde auch für diese Einsatzstelle gerade.

00:12:17: Wenn

00:12:19: du so zurück denkst jetzt ich meine es ist schon ein bisschen her gibt es so bestimmte Punkte in deinem Beteljahr oder Erlebnisse Erfahrungen die Du gemacht hast die Du solltest Highlights, so Anekdoten oder so Du uns mitteilen kannst?

00:12:33: Also Ich glaube eher bei mir war's glaube ich eher so dass halt einfach dieses betle an sich dieses ganze Jahr eine richtig tolle Erfahrung war und ich kann das als Ganzes eher mitnehmen.

00:12:43: Aber natürlich gab es dann auch einzelne Sachen, ich weiß jetzt nicht ob es entweder sowas ist wie dass man den Ärzten und den Pflegern assistieren konnte bei bestimmenden medizinischen Tätigkeiten die durchgeführt werden mussten.

00:12:54: Ob man dann vielleicht mal Patientinnen und Patienten zum Teil, er hat sich natürlich nicht auf identische Aktionen nicht nur aber halt zum Teil auch dann selbst schon nicht versorgt hat also natürlich immer mit einem Pfleger im Hintergrund aber halt dann bestimmte Tätigkeit durchführen durfte.

00:13:07: alleine das war halt einfach total diese Verantwortung zu haben.

00:13:13: Oder halt einfach, wie gesagt diese Aktivitäten im Team.

00:13:17: Diese Teamfähigkeiten.

00:13:18: Wenn man dann zu dritt oder so was einen Patienten oder zu viert meinetwegen auch Patientinnen und Patienten versorgt hat und dann so ein Teamgefühl hinbekommen hat das war super.

00:13:27: Hat mega Spaß gemacht.

00:13:29: Und sonst einfach Tätigkeiten wo man Verantwortung übertragen bekommen hatte waren für mich die Sachen nicht am schönsten jetzt... die noch am längsten bewusst sein bleiben und dich auch am schönsten Nummer hochrufen, sag ich jetzt mal.

00:13:47: Wie ist es wenn man nach Hause kommt?

00:13:48: Ich meine intensiv da sieht man ja schon echt glaube ich Sachen... ...die man eigentlich so im Alltag nicht sieht oder gar nicht sehen möchte.

00:13:57: Konntest du da gut abschalten danach?

00:13:58: Könntest Du das gut verarbeiten?

00:14:00: Ja also das war bei mir jetzt nicht so ein Problem dass ich da jetzt noch was mit nach Hause genommen hätte Sondern mir war es eigentlich immer so, dass ich das ganz gut trennen konnte.

00:14:10: jetzt die Arbeit vom Privaten.

00:14:12: Aber natürlich, wir sind in einem ganzen Jahr halt auch Dinge erfahren, über die du dann noch mal zu Hause nachdenken wirst.

00:14:21: also mir fällt jetzt zum Beispiel ein, dass es ja auch Kinder auf unserer Station gab, die halt auch natürlich dann auch ehrenimationspflichtig werden können.

00:14:29: und das war dann zum Beispiel einmal der Fall.

00:14:30: und das nimmt man natürlich erstmal noch ein paar Tage mit nach Hause und denkst dann immer nach wie das halt ausgesehen hat ... was das eigentlich für eine Situation war, der dich da befunden hast.

00:14:39: Klar sind das Sachen über die du nachdenkst aber... ... sonst konnte ich immer ganz gut den Schalter dann quasi umlegen?

00:14:45: Ja!

00:14:46: Also ich meine es ist einfach eine Stelle, die super-super vielseitig ist,... ...aber halt auch dadurch auch Sachen mitbringt, die man vielleicht ja nicht so sehen möchte.

00:14:58: Was sind aber Sachen, die du da so vielleicht lernen konntest, auch gerade in solchen Situationen?

00:15:03: Irgendwelche Lerneffekte, die dir dein Betel jahr...?

00:15:05: gegeben hat.

00:15:06: Also an erster Stelle will ich einfach sagen, dass ich empathischer geworden bin, also deutlich empathischer, dass auch ein Geschwürbekommel für Situationen in denen man sich lieber zurücknehmen sollte oder indem man Hilfe anbieten kann, dass man da einfach dann ein bisschen besser Bescheid weiß, dann halt auch einfach eine gewisse Kontinuität in sein Arbeitsalltag einzukriegen und dann auch selber sich so ein bisschen zu strukturieren das hat man hingekriegt.

00:15:35: Und sonst halt sowas wie zwischenmenschliche Beziehungen, das halt hinzukriegen.

00:15:38: Dass man auf bestimmte Patientinnen oder Patienten also die Charaktere von diesen Menschen halt auch verschieden eingehen kann und dann auch ein bisschen so... ich sag jetzt mal nonverbal oder sowas dann auch diese Signale erkennen kann und so als dann auch handeln kann.

00:15:55: Gerade in Gesundheitswesen kann man das glaube ich sehr gut gerade im ganzen Jahr hinkriegen.

00:15:59: dann sowas sich solche Charakter-Eigenschaften anzeigen.

00:16:06: Wem würdest du die Arbeit auf der Intensiv weiterempfehlen?

00:16:10: Was ist so das Profil, wo du sagen würdest.

00:16:12: Die Person passt auf die Stelle, wo ich war.

00:16:15: Also erstmal Leute, die auf jeden Fall Interesse haben, sonst klappt es natürlich nicht.

00:16:19: Das ist logisch und sonst halt einfach, würde ich sagen Menschen, die das Medizinische sehr gerne mögen aber eben auch das Pflegerische und das Zwischenmenschliche.

00:16:29: weil in der Offenseachschutzung hast du einfach also auf dieser Sendung, sich verstehst du einfach beides.

00:16:33: Du hast sowohl medizinische Aspekte, die du berücksichtigen musst als Pflegerin oder auch als Betler-Praktikantin.

00:16:41: Du hast das Pflegersche, du hast das Zwischenmenschliche, du hasst das generelle der Station.

00:16:46: und wenn dir das liegt und dir das gefällt dann bist du auf jeden Fall sehr gut aufgehoben.

00:16:51: Und wenn du dich da noch quasi in einem großen Team wohlfühlst mit vielen verschiedenen Menschen Dann soll es doch auf jeden fall dahingehen und diese Erfahrung auf jedenfall nicht durch die Lappen gehen lassen.

00:17:04: Du hast gesagt, der Interesse am medizinischen und das war ja bei dir jetzt auch so eine Sache also du hattest Lust auf das Beteljahr.

00:17:12: aber wie ich das verstanden habe, warst du jetzt vorher nicht unbedingt darauf getrimmt.

00:17:15: irgendwie Medizin?

00:17:16: Ja genau!

00:17:18: Hast du dadurch jetzt eine Art von Berufsorientierung aber mitbekommen durch das beteljahre?

00:17:22: Ja also ich mache jetzt dann auch seit ein halben Jahren jetzt die Ausbildung zum Krankenpfleger Weil man es halt eben ja einfach so viel Spaß macht auf der Station, dass ich mir dann auch eigentlich nach einem halben Jahr schon gesagt habe.

00:17:33: Ja komm also dir macht's grad Bock und du jetzt erst mal das machen was dir Bock macht also machst du jetzt einen Auswund zum Krankenpfleger hab mich dann beworben nach dem halben jahr wird angenommen und bin jetzt ein halbe Jahr dabei.

00:17:44: Vielen Dank!

00:17:44: Und wenn ihr jetzt wie gesagt seid halbe Jan dabei mit der Pflegeausbildung die mir wirklich total viel Spass macht Und es ist einfach dann halt auch schön zu sehen, dass man dann auch vom Beetleer quasi eine berufliche Perspektive aufgezeigt bekommen hat.

00:17:57: Und das auch einfach diese Entscheidung auf den Intensivzugehen und einfach die Richtige war.

00:18:01: Das war nochmal so ein schöner Abschluss, sag ich mal.

00:18:06: Also könntest du dir vorstellen irgendwann intensiv kranken Pflege zu werden?

00:18:09: Auf jeden Fall!

00:18:10: Es stand jetzt auch noch mein größtes Ziel, sag' ich mal... Wenn's Stationen gibt, die mir da noch mehr Spaß machen, würde ich da natürlich auch hingehen, weil mir Spaß jetzt einfach gerade am wichtigsten ist.

00:18:21: Aber das stand jetzt noch nicht.

00:18:23: von daher... Also ich hoffe mal dass es klappt!

00:18:26: Gibt es irgendwie lustige Geschichten oder irgendwie Sachen?

00:18:30: Ja irgendwelche lustigen Geschichten die du mitbekommen hast?

00:18:34: Ja also vor allem darf ich dann sagen so ja Teamaktivitäten die man zum Beispiel gemacht hat.

00:18:38: Irgendwie sowas wie jetzt mal eine Brauerei gefahren oder Wanderung machen oder sowas gemeinsam als großes Team Das hat immer mega Bock gemacht, war einfach total lustig.

00:18:49: Und weil der auch der Humor einfach passt, hat man da doch sofort connectet und das war einfach immer megaschön.

00:18:54: Sonst halt so was wie Essen gehen auf dem Weihnachtsmarkt oder sowas... Das ist ja richtig

00:18:57: so.

00:18:57: Teambilding-Aktivitäten auch.

00:18:59: Und sonst dazu kommen dann auch diese ganzen Metelaktivitäten die man da gemacht hat mit der Seminargruppe und so was.

00:19:05: Dann hat man Sachen unternommen und so etwas.

00:19:08: Dann erzählt ihr noch dass Mitarbeiterfest gibt es natürlich auch noch.

00:19:10: Da kannst du auch dann hingehen und als es gibt total viele Aktivitäten, die man da zusammen annehmen kann.

00:19:15: Wenn man sich gut ins Team integriert hat und ja... Also das gibt es wirklich einiges!

00:19:23: So jetzt habe ich fünf schnelle Fragen für dich.

00:19:26: Fünf schnelle Frage entweder oder am besten mit einem kurzen Satz verantworten.

00:19:31: vielleicht wenn ihr eine Begründung hast kannst du kurz dazu sagen aber musst nicht die erste Frage nicht drauf linsen ist Sonne und dreißig Grad?

00:19:38: Oder Schnee und minus zwei Grad?

00:19:40: Sonne bei dreißzig Grad auf jeden Fall.

00:19:43: Also eher Typ Sommer?

00:19:44: Ja.

00:19:45: Sehr stark!

00:19:45: Frühdienst oder Spätdienst?

00:19:47: Frühdienst, weil ich dann auch zum Fußballtraining gehen kann.

00:19:50: Vom Frühdiensten entspannt aufwachen und noch irgendwie keine Ahnung... Frühstücken ein bisschen am Handy chillen oder aufwachten und direkt los?

00:19:57: Aufwachen, und direkt Los war ich den Schlaf noch bis im Rauch in die zwanzig Minuten.

00:20:02: Steig!

00:20:03: Zur Arbeit.

00:20:04: also der Weg zur Arbeit mit eigener Muskelkraft heißt zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder er auf dem Motor angewiesen sein Busautor

00:20:11: Mit eigener Muskelkraft, um gut reinzustarten.

00:20:13: Also morgens direkt einmal hier Betel den Werk

00:20:15: hoch?

00:20:16: Einmal aufs Rad schwingen und abwarten.

00:20:18: Das liegt sehr stark!

00:20:19: Und jetzt zum Anschluss nochmal Schulzeit oder dein Beteljahr?

00:20:23: Boah schwer zu vergleichen aber ich glaube eher die Schulzeit.

00:20:29: Super dann danke dir Mattes.

00:20:32: schön dass du da

00:20:32: warst.

00:20:33: Herzlichen Dank auch für die Einladung

00:20:35: Und weiterhin viel Spaß bei deiner Ausbildung.

00:20:37: Vielen Dank!

00:20:38: Das war jetzt ist deine Zeit der Beteljahr Podcast, alles über dein freiwilliges Jahr zur Orientierung zwischen Schule und Beruf.

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