Folge 04: Felix: Betheljahr im Praxisbereich Werkstatt
Shownotes
In dieser Episode des Betheljahr Podcasts begrüßt Gastgeberin Kathleen Knost ihren Gast Felix, der von seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (Betheljahr) in Bethel berichtet. Die Folge setzt den Fokus auf die Lebensrealität und Freizeitgestaltung von Menschen mit Beeinträchtigung, beleuchtet Felix' persönliche Erfahrungen und beruflichen Werdegang und stellt die Bedeutung von Empathie und Engagement in sozialen Berufen heraus. Zu den Highlights der Folge zählen Felix' bewegende Schilderung eines Schlüsselmoments, in dem eine kleine Hilfestellung große Wertschätzung auslöste, die anschauliche Beschreibung des Arbeitsalltags in der Werkstatt inklusive Gabelstaplerführerschein, sowie die emotionale Erzählung über die Entwicklung und das Durchhaltevermögen eines Bewohners mit tragischer Vorgeschichte. Besonders hervorzuheben ist die authentische Darstellung, wie soziale Arbeit sowohl den Beschäftigten als auch den Helfenden bereichert und wie enge Bindungen und gegenseitige Wertschätzung entstehen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Man kann wirklich, wirklich viel erreichen.
00:00:02: Wenn man da Energiekraft reinsteckt und gut zuhört, dann schließt die Leute ins Herz.
00:00:10: Und das macht natürlich auch Bock zur Arbeit zu kommen.
00:00:16: Dieser Bewohner, den ich kennenlernen durfte hat einfach eine sehr tragische Geschichte.
00:00:23: Dann zu sehen dass dieser Mensch sich trotz der Geschichte zurück ins Leben gekämpft hat hat mich einfach sehr tief beeindruckt.
00:00:44: Das Leben von Menschen mit Beeinträchtigung wird im öffentlichen Diskurs häufig nicht gesehen und wenn über sie gesprochen wird, dann wird oft nur darüber gesprochen dass Sie in irgendwelchen Werkstätten arbeiten und dann halt ja wieder nach Hause gehen.
00:01:00: Aber was passiert denn danach mit diesen Menschen?
00:01:03: Und wie gestalten Menschen mit komplexen, mehrfachen Behinderungen ihre Freizeit?
00:01:08: Wer hilft ihnen dabei?
00:01:10: Wie funktioniert das alles?
00:01:11: Das möchte ich heute erfahren.
00:01:14: Herzlich willkommen!
00:01:14: Ich freue mich dass ihr da seid und ich freue mich, dass du da bist vor allem Felix.
00:01:19: Erzähl doch mal ein bisschen was von dir.
00:01:21: Du hast dein Beteljahr hier in Betel gemacht, das ist jetzt aber schon ein bisschen länger her?
00:01:26: Wann war das genau?
00:01:27: Ein Betel jahre habe ich im Jahr zwei tausend achtzehn gemacht.
00:01:29: Das ist jetzt also schon sieben Jahre her.
00:01:31: Bei mir war es so ein Standardding man ist mit der Schule fertig gewesen und man wusste nicht genau was man nach der Schule machen möchte soll Und ich hab mich damals ... Ich bin ja eben gequatscht, dass ich aus Hannover komme In Hannover damals ein paar Sachen angeguckt.
00:01:47: da habe ich dann relativ schnell gemerkt irgendwie das passt alles nicht so, ja.
00:01:53: und dann über Freunde habe ich dann das Stichwort Betel gehört.
00:01:57: Und in dem Zusammenhang mit das Betel, ja.
00:01:59: Ich bin in dem dann mal an Betle rangetreten, hab mich da informiert und ja das hat dann relativ schnell auch funktioniert dass man sich hier verschiedene Einsatzstellen angeguckt hat.
00:02:09: im Betel Hat das erste Mal tatsächlich nicht funktioniert.
00:02:12: Ich weiß, ich habe einmal im Quellenhofweg am Anfang hospitiert.
00:02:16: Das hat nicht so gepasst...
00:02:17: In der Werkstatt auch oder?
00:02:18: Ja genau in der Werkstadt und bin dann auf Umwegen nach Eckertsheim gekommen in die Werkstatte Baslan.
00:02:26: Das hatte auch sofort geklappt, sofort gematcht.
00:02:29: Hab dann damals mein Betuljahr gemacht muss sagen ich hatte bis dato noch nichts mit Menschen mit Behinderung zu tun.
00:02:39: Also das finde ich immer so ein bisschen absurd, weil man jetzt vermeintlich denkt so ja dass es überall in der Welt zu finden auch Betel und die Inklusion ist ja ein großes Stichwort in dem Bereich und dann kommt man das erst mal in diesem Bereich und da lernt man richtig kennen die Arbeit und wie groß dieser Bereich eigentlich ist.
00:03:00: und ja das ist so ein bissel erstmal grob wie ich nach Betel gekommen bin Genau.
00:03:06: Also du hast sogar zweimal hospitiert, ich finde dieses Hospitieren auch total wichtig.
00:03:11: das ist ja wenn man ins Beteljahr reingeht und man vielleicht noch nicht so eine Idee hat wo man vielleicht hin möchte direkt.
00:03:18: dann bekommt man erstmal einen Vorschlag da und da könntest du hingehen und dann schnuppert man einfach mal für ein Tag rein in den Job Und dann ist man dann taglang zum hospitieren.
00:03:28: einem wird alles gezeigt.
00:03:29: Man lernt schonmal die Leute kennen Die Kollegen und entweder es passt oder Passt dann halt auch nicht, wie das bei dir der Fall war.
00:03:36: Aber dann hast du ja doch noch was passendes gefunden beim zweiten Hospitationstermin und dann warst du in Eckartsein in der Werkstatt und du hast gerade gesagt vorher hattest du noch nicht so super viel mit Menschen mit Beeinträchtigung zu tun?
00:03:53: Warum hast du dich denn dann trotzdem für dieses Arbeitsfeld entschieden damals?
00:03:57: Ja voll ist es ja auch so ein bisschen die Gründung.
00:04:00: warum ich dann weiter gemacht habe im Bereich weil ich dann relativ schnell gemerkt habe, was für ein Impact und das mit mir als Person auch gemacht hat Menschen die in unterschiedlicher Art und Weise Hilfe bedarf haben zu helfen.
00:04:14: Sei es im Alltag.
00:04:15: ich hab eine Werkstattversahne einen Schlüsselmomenten gehabt.
00:04:21: Das war vielleicht außen stehen etwas ganz banales aber in dem Moment was unfassbar toll ist für den Beschäftigten dort.
00:04:30: Wir hatten damals in der Werkstatt einen Beschäftigten, der sich jeden Morgen Kaffee gemacht hat.
00:04:34: Und er hatte dann so ein Spind in der Werksstadt-Basarn und er sitzt im Rollstuhl und kam selber nicht an diesen Spind.
00:04:43: Ich bin halt an dem Tag oder in dem Moment in den Gang langgegangen und da haben mich dieser Beschäftigte angesprochen ob ich ihnen mal kurz dieses Kaffeepad oben aus der Ablage geben könnte im Spind?
00:04:56: Das habe ich Ihnen dann natürlich gegeben Und der hat sich glaube ich die ganze Woche so dermaßen über diesen Moment gefreut und das überall in der Werkstatt erzählt, dass ich ihm dieses Kaffeepad gegeben habe.
00:05:07: Das war im ersten Moment für mich so ja selbstverständlich, dass man es hilft aber dem Menschen was zurückzugeben auch dann das Feedback zu bekommen hey du hast mir gerade einen Gefallen getan, du hast mitm Alter gerade eine große Hilfe.
00:05:21: wie gesagt für viele eine sehr banale Situation in dem moment ein sehr sehr guter und sehr wichtiger Ja, wichtige Stütze für die Beschäftigten.
00:05:30: Und ich habe dann darauf gemerkt so oh!
00:05:33: Ich glaube, ich könnte mir das vorstellen in dem Bereich auch mal zu arbeiten weil man natürlich sich auch schnell damit dann in den Gedanken mit beschäftigt hat ey dass Man kann wirklich wirklich viel erreichen wenn man da Energiekraft reinsteckt.
00:05:50: gut zuhört Das hab ich immer von mir selber auch geglaubt dass ich sehr empathisch und sympathisch bin.
00:05:56: Und dann kann man da viel erreichen in dem Bereich auch genau.
00:06:00: Das glaube ich, ja du meintest grad es war für den Beschäftigten irgendwie eine Stütze das du ihm dieses Kaffeepad gegeben hast aber es war dann ja für dich auch irgendwie so eine Art Alltagsstütze und es war irgendwie schön das so zu sehen, dass man helfen kann und dass man so wie du schon meinest was zurückgeben kann.
00:06:17: das ist glaube ich total wertvoll, dass man auch von den Beschäftigten dieses Feedback bekommt.
00:06:23: Danke, dass du da bist!
00:06:24: Danke, das du mir hilfst!
00:06:26: Ja, also ich meine ich habe das jetzt ja unter anderem in den letzten zwei Ausbildungen dann auch gemerkt, dass diese zurückgeben...
00:06:32: Zwei Ausbildung?
00:06:33: Ich hab erst die Sozialassistenz danach gemacht und jetzt im letzten Jahr habe ich die Hebdann fertiggemacht.
00:06:39: Also
00:06:40: Heilerziehungsflieger?
00:06:40: Ja genau weil man da natürlich nochmal tiefgreifender guckt und sieht dass ein Dankeschön nicht nur durch die Verbale, ich danke dir durch das Wort sondern auch durch ein kleines Lächeln und eine kleine Bewegung.
00:06:54: Auch das wie die Person sich vielleicht äußert oder verhält in dem Moment.
00:06:58: Und das ist ja glaube ich das wo das große Herz über Betel schwebt Dass man den Menschen Wie auch immer der Art und Weise hilft.
00:07:08: Das was wir halt in dem moment brauchen
00:07:11: Ja total Bete sagt ja auch immer, Menschen helfen und für Menschen da sein.
00:07:16: Und ich glaube das ist halt wirklich so.
00:07:18: die Essenz von der Arbeit Ja jetzt gehen wir noch mal einen Schritt zurück Von vor deinen Ausbildungen in deinem Beteljahr.
00:07:27: Also so ein Alltag in der Werkstatt ist glaube ich für manche ganz schwierig zu begreifen Weil den meisten Menschen waren jetzt noch nie in einer Werkstatte für Menschen mit Beeinträchtigung und können sich das gar nicht vorstellen.
00:07:39: Wie läuft der Alltag da so ab?
00:07:40: Vielleicht kannst du das mal beschreiben.
00:07:42: Ja, also es ist.
00:07:43: natürlich muss man dazu sagen.
00:07:45: Es gibt verschiedene Werkstätten in Betel.
00:07:48: das ist ja unter Prowerk gelistet und in Prowerk hat jeder dieser Werkstättens teilweise spezielle Aufträge.
00:07:58: Das heißt ich kann jetzt nicht generell über die Werkstetten reden weil da natürlich auch unterschiedliche Abläufe laufen.
00:08:03: wenn wir jetzt nach Eichenegg gucken zum Beispiel haben einen großen Gartenbereich.
00:08:06: das ist glaube ich auch ein Alleinstellungsmerkmal Wenn ich jetzt auf Basaren gucke.
00:08:12: Wie gesagt, vorsichtig.
00:08:13: Ich war in den letzten Jahren im Jahr- und Jahrzehntag im Jahrzimmer.
00:08:14: Es ist natürlich immer noch so gemacht, dass ich da hingestellt habe.
00:08:18: Ich bin in einer relativ fitten Gruppe in Basarn.
00:08:21: Wir haben uns mit verschiedenen Metallarbeiten auseinandergesetzt.
00:08:26: Unter anderem für die Firma Hörmann auch.
00:08:28: Haben wir für was genau?
00:08:31: Für welches Teil am Tor?
00:08:33: Kann ich gar nicht sagen!
00:08:34: Aber wir haben spezielle Teile für Tore von Hörmern hergestellt.
00:08:40: Ganz cool eigentlich auch, weil man sich das oft gar nicht vorstellt wie viel Fertigkeiten man dort in dieser Werkstatt auch schon gebraucht hat.
00:08:47: Also wir hatten verschiedenste Metallmaschinen die wirklich von Stanzen zu Pressen zur Bohren ging.
00:08:55: Das war also teilweise sehr kompliziert.
00:08:58: wo ich mir noch so so... Dafür bräuchte man jetzt eigentlich eine gelernte Ausbildung um teilweise diese ganzen Maschinen zu verstehen.
00:09:07: aber der grobe Arbeitsalltag war schon der, ich hab morgens dann um acht Uhr immer angefangen und das hast du meistens morgens erst mal gestartet.
00:09:16: So wie auch im Heimbereich.
00:09:17: die Leute kommen an wir helfen beim Transfer.
00:09:20: Ich sag meine Gruppe war damals relativ selbstständig so dass die meisten selber angereicht sind oder viele selbst angereist sind.
00:09:27: da hat man den Empfang genommen man hat den geholfen bei einem zum Beispiel äh nehm sollen wir deine Sachen mal in den Spind rufen mit der Geschichte von der ich vorhin erzählt habe vielleicht macht man dem beschäftigen dann auch einen Kaffee, dass die dann erst mal ankommen.
00:09:41: War schon sehr entspannt.
00:09:43: das war schon auch glaube ich das Setting was man fahren musste weil das ist ja muss man ja schoner zu sagen es sind oft Menschen die schon ein bisschen Unterstützungstruktur brauchen.
00:09:53: das heißt wenn man da nicht zu, also wenn man dazu grob ist oder vielleicht nicht diese Pausen einsetzen kann aus Oder würde es zu Schwierigkeiten führen.
00:10:04: Grundsätzlich war das dann schon so das Setting dass man dann morgens angekommen ist, dann hat man einen Frühstück zusammen.
00:10:11: Jeder hatte dann oft seine Sachen mitgebracht.
00:10:13: Dann noch eine Beschäftigte, mit der habe ich dann mal Karten gespielt.
00:10:18: Ich hab immer verloren weil die das natürlich seit Jahren gespielt hat aber... naja, das ist ein anderes
00:10:23: Thema.
00:10:24: Anderes
00:10:25: Thema!
00:10:25: Nein, da hat man mit denen ein bisschen einen Frühestück und dann ging es erstmal wieder zurück zur Arbeit.
00:10:30: Man hat dann wirklich seine Arbeitsabläufe.
00:10:33: Ich als Beteljahr damals hatte da die Aufgabe, sehr eng auch mit meiner Anleitung damals angekoppelt zu sein und dann halt zu gucken was steht an dem Tag an.
00:10:45: Aber es gibt das Besonderheiten.
00:10:47: im Bazar ist ein ganz ganz großes, eine ganz große Lagerlogistik auch mit angehangen.
00:10:53: Da ist wirklich ein riesiges Lager, das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:10:57: Es ist glaube ich einer der coolsten Dinge Auch wenn das jetzt so wissen die deine Fragestellung springt.
00:11:02: eine der coolsten Dinge, die ich in Bazaar machen durfte ist.
00:11:05: Der Gabelstablerführerschein.
00:11:08: Wie cool!
00:11:08: Das hast du in deinem Beta-Jahr gemacht?
00:11:10: Habe ich in meinem Beta ja gemacht... das war unfassbar cool.
00:11:15: Ich weiß gar nicht wie man darauf gekommen ist weil ich eigentlich auf einer ganz anderen Gruppe gearbeitet habe aber es hat sich halt angeboten Es war sehr abgespeckt.
00:11:24: Also ich durfte nicht in diesen ganzen Gängen, weil das hätte ja auch unter Umständen ziemlich gefährlich sein können wenn man da in diesen engen Gängen dann falsch stürzen und irgendwelche Regale im Gotteswillen.
00:11:34: aber ich durften in der großen leeren Halle den Stablerführerschein machen.
00:11:37: Das war schon ganz cool.
00:11:38: Da ist man damit zu einem Gabelstabler rumgecruzt.
00:11:40: Ist
00:11:41: es wirklich cool?
00:11:43: Ja!
00:11:43: Und das waren dann halt auch Aufgaben oder Zeiten die ich nutzen konnte um mich natürlich mit den Beschäftigten auszutauschen, mit den Mitarbeitern auszutauschen, Erfahrung zu sammeln.
00:11:55: Und mein grober Arbeitsalltag war dann, dass man mittags in die Kantine gegangen ist und in der Kantine ausgeholfen hat – das fand ich auch immer ganz cool!
00:12:04: Also so Essen ausgeben oder?
00:12:06: Ja genau, also wir hatten….
00:12:08: Das muss man dazu sagen ….
00:12:09: Wir hatten eine eigene Hauswirtschafts-Store, die da morgens zum Beispiel auch Brötchen für die Beschäftigen geschmeert hat, konnte man sich dann kaufen.
00:12:17: Mittags ging das natürlich mit der Essensausgabe weiter.
00:12:20: Also es war schon mit vielen Pausen auch verbunden, also wenn man morgens Frühstück hat dann gab's Mittagessen, dann gab es noch einen Kaffee nachmittags und ging es entweder in die Feierabend oder in die Wohneinrichtung zurück.
00:12:33: Es war schon sehr dadurch gespickt dass man immer wieder kleinere Pausens hatte.
00:12:38: Das ist interessant!
00:12:42: Das kennt man vom ersten Arbeitsmarkt ja nicht, dass man so oft Pause macht.
00:12:46: Was aber wie gesagt immer im Kontext zu den Beschäftigten steht, das war auch richtig für die.
00:12:51: Das haben sie auch immer gebraucht.
00:12:55: Man muss sich immer vorstellen, es ist ja wirklich darauf arbeitet man hin und die Leute haben nicht darauf hingearbeitet.
00:13:00: ein Feierabend hingegen sondern sie hatten sich immer zunächst ein Pausel gehangelt.
00:13:04: Und das war dann nach einem Moment wo wir Pause machen konnten, wo wir dann auch mal runterfahren konnten.
00:13:11: Ja, da sind die Beschäftigten zurück in die Wohnheimrichtung gefahren.
00:13:14: Und dann bin ich irgendwann kurz nach sechzehn Uhr auch Richtung Bielefeld City gefahren
00:13:21: Richtung Feierabend.
00:13:24: Ich muss sagen so nachträglich.
00:13:26: für mich war die Heimeinrichtung oder ich bin später ins Heim gegangen.
00:13:31: das war für mich glaube ich die bessere Wahl weil ich einfach... Also
00:13:35: in so einem wohnheimischen Menschen mit Beeinträchtigung?
00:13:37: Genau,
00:13:37: in so einen stationierten Betelregionalhalt einfach weil ich mehr dieses, dem Schichtdienst arbeiten konnte.
00:13:45: Das lag mir ein bisschen mehr.
00:13:47: Weil das war schon teilweise wenn du morgens wirst, ey acht Uhr, acht bis sechzehn Uhr und das war es schon.
00:13:55: wie gesagt da hatten wir uns auch nicht geholfen dass man Freitags dann relativ kurzen Tag hatten.
00:14:00: Da machten die Werkstätten ja oft dann schon um eins oder am halb zwei zu
00:14:04: Freitags ist auf früher Schluss.
00:14:05: Ja,
00:14:06: genau.
00:14:06: Ist
00:14:07: immer ganz nett ne?
00:14:08: Das ist eine der Vorteile, das hat man im Bodenbereich nicht.
00:14:12: Aber ja es ist so ein grober Auszug von der Arbeit in Basan.
00:14:17: was ich immer noch dazu sagen muss dass das Beteljahr immer sehr lukrativ gemacht hat.
00:14:23: in Basaan damals Dass ich natürlich nicht als einziges Betel jahr da war.
00:14:27: Ich glaube wenn ich jetzt überlege Sechs oder sieben Beteljährlingen in der Zeit dort.
00:14:34: In der Werkstatt?
00:14:35: Genau, auf verschiedenen Gruppen.
00:14:37: Wir hatten dann immer Special-Aufträge damals und ich kann mich noch erinnern mit dem damaligen Chef haben wir dann in derzeit einen neuen Steg gebaut für den Teich.
00:14:48: also Basaran hat einen eigenen Teich.
00:14:50: wie
00:14:51: cool!
00:14:51: Der Steg war halt schon sehr alt und sehr marode und dann haben wir halt Holz gekauft haben diesen Steg gebaut und das war schon irgendwie cool, weil man da sich auch irgendwie so ein Stück weit verewigt hat jedenfalls für die nächsten Jahre bis es dann das nächste mal renoviert wird.
00:15:06: Wir hatten neben diesem Teichbau halt auch Weihnachtsfeier.
00:15:12: ich meine wir waren ja auch nur ein Jahr da aber wir hatten zum Beispiel eine große Weihnachts-Feier wo wir.
00:15:17: das war glaube ich würde sagen fast das coolste Erlebnis von allen einfach weil das sehr entspannt war und sehr cool.
00:15:23: Wir haben dann die Aufgabe von unserem damaligen Chef bekommen.
00:15:26: So, ihr backt für alle Beschäftigten und Mitarbeiter Kekse.
00:15:30: Eine Woche Zeit!
00:15:32: Das ist euer Raum.
00:15:33: Ihr könnt die Küche nutzen.
00:15:35: Viel Spaß!
00:15:36: Ja entspannen!
00:15:37: Und dann schießt sogar,
00:15:38: ich denke so gut du wusst jetzt für hundert, dreißig bis hundvierzig Leute auch immer Keksen backen.
00:15:43: Hast du auch noch nie gemacht?
00:15:45: Und das war ein Heidenspaß.
00:15:48: Es hat auch nicht funktioniert.
00:15:49: wir haben viel zu wenig Kekser gebacken Aber das ging ja auch mehr um die Geste, ich glaube auch dass er das wusste.
00:15:57: Das war ja auch so ein bisschen Falle... Es war schon eine gute Zeit wenn man da einfach... Man hat auch Connections geschaffen und man hat sich angefreundet, hatte einfach viel Zeit um sich gegenseitig von der Arbeit dann zu berichten.
00:16:09: Das ist glaube ich ein bisschen das Beteljahr gewesen.
00:16:12: Und es war viel zu schnell vorbei muss man sagen.
00:16:15: Es war ja dann auch gespickt durch die ganzen Seminare ja auch immer so schon so, dass man dann von der Arbeiter rausgenommen wurde Und ja, im Seminar war... Seminarzeit war für mich persönlich zwar auch cool.
00:16:28: Vor allem weil ich ja aus Hannover kam und hier auch niemanden kannte, war das schon eine sehr gute Connection,
00:16:33: die ich da... Man lernt super schnell neue Leute kennen in dem Seminar.
00:16:36: Man muss auch neue Leute kennengelernt.
00:16:37: So zwangsläufig einfach was passiert dann?
00:16:40: Auf jeden Fall!
00:16:41: Du meintest gerade eben schon du hast dich hier in Wielefeld gut connectet obwohl du nicht hierher kommst durch das Beteiliger.
00:16:47: Ich finde auch es ist immer richtig cool wenn man andere Beteljahre in der eigenen Einsatzstelle hatte.
00:16:53: Also ich habe auch zwei Betel-Jahre dann in meiner Einsatzstellung gehabt, zwei anderen noch und das ist halt super cool!
00:16:58: Man ist irgendwie in einem Alter, man versteht sich, man hat den gleichen Job irgendwie und man fängt dann ja auch häufig zu einem ähnlichen Zeitpunkt an und man ist halt zusammen so ein bisschen verwirrt erstmal am Anfang und guckt sich erst mal alles an und so und man hat halt Leute mit denen man sich so austauschen kann.
00:17:15: Das ist total gut.
00:17:17: Hast du heute noch Kontakt zu irgendwem?
00:17:19: Ja, voll.
00:17:20: Ich habe tatsächlich meinen jetzigen besten Freund auch mit in der Seminargruppe kennengelernt, den ich jetzt sieben Jahre dann schon kenne logischerweise.
00:17:31: Das ist natürlich ein fassbarer Jackpot!
00:17:33: Ihr kennt es ja im Betelweg vielleicht, hier oben sind diese zwei Wohngebäude, die schwarzen, tollen Gebäude.
00:17:40: Diese
00:17:41: treppenartige...
00:17:43: Und ich hatte einen in dem anderen Gebäude und da haben wir auch den gleichen Seminarweg immer gehabt, ne?
00:17:49: Von fünf Minuten.
00:17:53: Und du habt ihr gewohnt in den Treppengebäuden?
00:17:55: Ja genau!
00:17:56: Das war... Ich meine für mich persönlich gab es ja gar keine andere Optionen.
00:18:00: Mir war klar wenn ich das BDF machen möchte muss ich nach Bielefeld ziehen bei jeden Tag von Hannover noch Bielefield pendeln.
00:18:05: Das kannst du nicht bringen.
00:18:06: Das funktioniert nicht.
00:18:08: Also aus der Seminagruppe habe ich jetzt tatsächlich nur noch.
00:18:10: ihn zu dem ich Kontakt habe Ist ja dann auch normal, weil verstreut sich.
00:18:15: Man hat nach der Zeit, nach dem Seminar zu einzeln natürlich noch mehr Kontakt gehabt aber bei vielen ist es dann so ein bisschen versiert im Laufe der Zeit genau.
00:18:26: Aber für den Anfangszeit ist das natürlich super, weil man einfach... Also ich persönlich viel von den Leuten lernen konnte und habe mir viel angehört, was geht hier in Bielefeld eigentlich?
00:18:35: Was macht Biele Feld aus?
00:18:37: Wo sind so die Locations, wo man hingeht vielleicht auch.
00:18:41: Genau das ist glaube ich für mich schon ganz cool gelesen.
00:18:45: Man kommt direkt in dieses Leben rein.
00:18:47: Ja total einfach.
00:18:49: Ich
00:18:49: schälte gerade noch einen als Ergänzung.
00:18:50: Das stimmt ja gar nicht!
00:18:51: Ich habe noch zu einem Kollegen der jetzt bei mir auch in Enon arbeitet und in meiner Einrichtung, wo ich jetzt arbeite und er hat auch die Ausbildung mit mir beendet Als Hep, der Ziemenspfleger.
00:19:03: Der war damals auch in meiner Seminalkrippe und da ist das Schöne eher so gewesen dass man nicht so viel zu tun hatte dann auseinandergegangen ist und jetzt eher wieder was zusammen macht weil man sich halt wiedergefunden hat.
00:19:15: Ich
00:19:17: wollte dich gleich wiederbrechen.
00:19:20: Es ist halt wirklich wie so eine kleine Familie, irgendwie.
00:19:22: Und Betel ist einfach ein Dorf so...
00:19:24: Ja, das muss man in dem Fall sagen.
00:19:26: Das ist eigentlich so absurd weil Betel so unfassbar riesig ist.
00:19:30: aber man kennt die Einsatzstellen und man kennt so die Orte und irgendwie fühlt sich dann doch alles zueinander.
00:19:37: Total!
00:19:38: Ja und wenn man sich irgendwie so sieht auf der Straße, man grüßt sich immer es ist halt einfach ein Dorf.
00:19:45: Die einen fahren zum Dienst den anderen gehen und dann kreuzt man sich genau
00:19:49: Total.
00:19:51: Jetzt haben wir schon viel von dir kennengelernt und über dein Arbeitsleben gesprochen, um dich jetzt noch ein bisschen besser kennen zu lernen habe ich noch fünf Fragen vorbereitet.
00:20:00: das sind alles entweder Oder-Fragen also ganz einfach, ganz entspannt.
00:20:06: Kaffee oder Tee?
00:20:07: Oh, Kaffees!
00:20:08: Okay ja ich bin auch Team Kaffe?
00:20:12: Und bist du eher Team Frühaufsteher oder eher Team Langschlefer?
00:20:15: Äh...Team
00:20:16: Frühaufstheer Ach krass!
00:20:18: Ja, weil ich einfach gerne den Tag dann habe.
00:20:21: Aber frag mich mal nach zwölf Frühschichten, wenn ich doch Team ausschlafe.
00:20:27: Okay gut, Team Kaffee und dann auch Team Ausschlafen manchmal?
00:20:32: Und wenn es so in Richtung Urlaub geht bist du eher Team in die Berge fahren oder eher team in die Stadt fahren?
00:20:39: Boah, Bärge sind schon cool.
00:20:41: Bärgen sind schon sehr cool ja doch schon.
00:20:43: So ein bisschen Natur und so?
00:20:44: Ja einfach mal raus aus der Großstadt kommen ist schon ganz schön hier.
00:20:50: Und nach der Arbeit bist du eher Team ein bisschen entspannt zu Hause sein, ein bisschen für sich sein oder sozusagen.
00:20:57: ich habe noch richtig Motivation.
00:20:59: Ich gehe jetzt noch raus mit Freunden.
00:21:01: Also eher rausgehen mit Freundem beziehungsweise.
00:21:04: es ist bei mir in dem Bereich oft dass ich gerne dann auch zum Sport fahre einfach um ein bisschen Ausgleich zu haben.
00:21:09: Genau.
00:21:10: Voll verstehe ich, jetzt haben wir gerade eben schon über Sport kurz gesprochen in Sachen Ausgleich.
00:21:16: man muss den Sport dann ja auch wieder mit Essen ausgleichen bis zu Team Nutella mit oder ohne Butter?
00:21:22: Oh!
00:21:22: Jetzt mache ich ganz crazy cool gar keine Nutella.
00:21:25: Gar
00:21:25: keine Nuteller.
00:21:27: Krise.
00:21:28: Ist wirklich Krise?
00:21:30: Ja gut.
00:21:32: Auch okay.
00:21:33: Keine Nutella Dann weiß ich jetzt Bescheid.
00:21:38: Jetzt hast du gerade eben schon erzählt, du hast nach deinem WTEL-Jahr dann eine Ausbildung gemacht.
00:21:43: Wo hast Du die gemacht?
00:21:45: Also ich habe die Sozialassistenz gemacht und damals von der Schule gab es ja die Vorgabe dass man nach einem Jahr Praxis oder noch dem ersten Ausbildungsjahr wechseln muss.
00:21:53: Ich hab im ersten Jahr das in Ähnerung gemacht Und das zweite Jahr habe ich dann in der Werkstatt Hiram gemacht Und das war dann auch noch mal eine ganz andere Werkstatt, ein ganz anderes Arbeiten.
00:22:04: Da muss man aber auch dazu sagen dass wir natürlich auf die Zeit wo dann Corona anfingen oder eigentlich quasi explodiert ist deswegen ich glaube dass das heutzutage ganz ganz anders in vielen Punkten wäre weil das kann man ja einfach mal sagen es lag da nicht an der Ausbildung es lang nicht an Arbeitsstelle Corona hat es halt einfach zerstört natürlich irgendwie auch so ein bisschen die Arbeiten mit beeinflusst, genau.
00:22:33: Also glaube ich ja das ist blöd irgendwie.
00:22:36: aber du hast nach der... Ausbildung als Sozialassistent, noch eine andere Ausbildung gemacht.
00:22:42: Als Heil-Erziehungspfleger.
00:22:43: vielleicht kannst du erstmal den Beruf an sich erklären weil ich glaube viele Menschen kennen das gar nicht und wissen damit gar nicht so anzufangen.
00:22:50: Ich freue
00:22:50: mich voll gerne.
00:22:51: also grundsätzlich habe ich dieses Sozialassistenz als Vorausbildung für die HEP gemacht weil das muss man dazu sagen um in die Heps zu kommen ist es leider aktuell so dass man halt mindestens das Fachabier haben muss.
00:23:03: oder so wie ich es gemacht habe, eine zweijährige Berufsausbildung im Bereich und da hat die Sozialistin perfekt reingespielt.
00:23:12: Der Hallezugspfleger ist wenn man in der Definition betrachtet erst mal die Fachkraft für Menschen jeglichen Unterstützungsbedarf.
00:23:23: Ich finde dieser Bereich oder die Aufgabe an sich schwer zu beschreiben weil das einfach so facettenreich ist.
00:23:32: Ich würde das jetzt als Beispiel mal meine Arbeitsstelle nehmen.
00:23:36: Ich arbeite ja in Enon, jetzt seit der HEP drei Jahre in der Sozialassistenz ein Jahr also schon ein paar Jahre und meine Aufgaben als Zahlungspfleger sind da eine allererste Linie dafür zu sorgen dass man den Menschen ein möglichst breites Feld an Teilhabe, an Selbstverwirklichung, an Teilnahme an der Gesellschaft ermöglicht.
00:24:02: und natürlich, weil in Enon viele Menschen mit sehr schweren kognitiven und geistigen Beeinträchtigungen leben.
00:24:10: Man natürlich auch die ganzen Anstehen das alles was man kennt in seinen Leben, die man sich mit beschäftigen muss müssen ja von uns dann auch übernommen werden.
00:24:20: Das heißt unsere Bewohner können nicht zum Beispiel zur Bürgeramt einen neuen Personalausweis beantragen.
00:24:29: Trätet da als stellvertretende Kraft natürlich rein und assistiert irgendwie auch so ein Stück weit.
00:24:34: Man betreut also in einer ganz breiten Spektrum diese Leute in jeglicher Hinsicht, wir als Erziehungspfleger sind natürlich erstmal in aller Linie dafür darzuschauen dass der Mensch ein selbstbestimmtes und Teilhabe erfülltes Leben füllen kann.
00:24:51: Das stellt einen immer vor Herausforderungen Aber ich finde, das macht dann guten Hallerziehungspfleger eine gute Hallerziehung auf.
00:24:59: Wenn man sich nämlich diesen Herausforderungen stellt und dann in Kombination mit verschiedenen Kräften sei es das Beteljahr, sei es die Sozialassistenten, sei ist anderen Betreuungskräften dann einen Lösungsweg findet um dann auch die Personen im Mittelpunkt zu stellen.
00:25:16: Hier sind nur die Doofen, die hinterherlaufen und hinterherrauen.
00:25:19: Der Mensch ist natürlich im Mittelfunkt und zu gucken Wie können wir dieser Person jetzt das geben, was sie braucht?
00:25:27: Und ich glaube dass die Ausbildung als Jungslehrer gibt es natürlich ja schon ein paar Jahre.
00:25:33: Aber in den letzten Jahren viel präsenter und viel größer wahrgenommen wird und auch viel wichtiger geworden ist wenn man diese Begriffe teilhabe und Selbstbestimmung in vielen Jahren davor nicht so auf dem Schirm hatte wie es jetzt ist, was natürlich schade ist.
00:25:52: Ich glaube Ich habe mich mit nichts mehr in der Ausbildung, mit diesen beiden Begriffen beschäftigt und versuche das natürlich auch irgendwie den Beschäftigten zurückzugeben.
00:26:04: Und es ist natürlich ein unfassbar großes Ding weil jeder Mensch ist individuell, jeder hat unterschiedliche Ressourcen und daraus so einen gesunden Cocktail zu mischen.
00:26:16: was können wir stärken?
00:26:17: Welche Schwächen kann man abbauen da dann so ein Cocktail zu finden ist.
00:26:22: Eine der Aufgaben, genau.
00:26:24: Also ein bisschen zu schauen was bringt dieser Mensch mit und wo kann ich ihm noch helfen?
00:26:29: Und was kann ich noch irgendwie unterstützen und verbessern für die Lebenssituation?
00:26:34: Das
00:26:34: ist so glaube ich ganz gut auf den Punkt gebracht!
00:26:37: Also Enon ist ja ein Wohnheim für Menschen mit Unterstützungsbedarf, für Menschen die teilweise auch viel Unterstützung bedarf haben, die teilweise komplexe Mehrfachbeeinträchtigungen haben.
00:26:50: Und du hast dich trotzdem dafür entschieden, da zu arbeiten.
00:26:53: Obwohl das ja vielleicht einen hohen Pflegeanteil gibt an der Stelle?
00:26:59: Warum machst du das?
00:27:00: oder was gibt dir diese Arbeit?
00:27:01: Was motiviert dich morgens dahinzugehen so?
00:27:05: Als Allererstes würde ich glaube ich das so beantworten dass man viele dort jetzt wohnhaften Bewohner halt einfach viele Jahre schon kennt.
00:27:15: Man schließt die Leute ins Herz.
00:27:18: Und das macht natürlich dann auch Bock zur Arbeit zu kommen, wenn man weiß hier ... Hier kann ich was lernen und mitnehmen.
00:27:26: Wenn man so viele verschiedene Menschen kennenlernt?
00:27:29: Genau!
00:27:30: Wir haben thirty-six Leute, die in Ehlern wohnen, dementsprechend thirty six unterschiedliche Geschichten.
00:27:37: Ich kann zum Beispiel noch mal ein bisschen von einem meiner absoluten Lieblinge erzählen auf der Arbeit Und warum dieser Mensch so einen hohen Stellenwert bei mir hat.
00:27:49: Dieser Bewohner, den ich kennenlernen durfte, hat einfach eine sehr tragische Geschichte hinter sich und dann zu sehen dass dieser Mensch sich trotz dieser Geschichte zurück ins Leben gekämpft hat, hat mich einfach sehr tief beeindruckt weil dieser Mensch allen Grund dazu gehabt hätte da zu bleiben, wo er nach dieser Geschichte war oder nach dem was er erlebt hat und sich trotzdem zurückgekämpft hat.
00:28:22: Trotzdem ein Bestes jeden Tag gibt und dann immer noch Lächeln auf den Lippen zu haben wenn man vielleicht mal einen doofen Spruch macht auf witziger und humorvoller Basis.
00:28:31: das ist einfach toll und ich kann mich noch daran erinnern dass ich den Abschlussbesuch mit dem Bewohner im Harley-Davidson Store hier in Bielefeld hatte Diese Strahlen werde ich nie wieder, also kann ich nicht vergessen die er auf den Lippen hatte als Ehrengäste im Harley-Davidson-Store mit ihm hinten in der Werkstatt quasi rumfahren durften und uns diese wirklich teilweise... ...fünfzig, sechzigtausend Euro Maschinen angucken zu dürfen.
00:29:01: Man hat ihn angesehen und das hat damals meine Lehrerin auch zu mir gesagt dass sie so etwas Tolles noch nie begleitet hat einfach weil man dem Bewohner ansehen konnte.
00:29:12: Hier bin ich wirklich gerade sehr dankbar, dass ich hier sein durfte.
00:29:16: Dass es mir das ermöglicht hat und das ist so ein Beispiel wo man einfach eine Bindung zu den Leuten erzeugt die man in keiner anderen Job oder keinem anderen Arbeitswelt kann man dieser Bindung begegnen.
00:29:33: Du sagst es so ja... bekommt von den Menschen etwas zurück.
00:29:38: Und ich glaube, man hört diesen Satz ganz häufig über so soziale Berufe und es ist eigentlich total klischeehaft aber es stimmt halt auch so sehr.
00:29:46: Und jetzt gerade nochmal mit dieser Harley-Davidson Geschichte.
00:29:50: also da merkt man wirklich einfach das ist so schönes dass man diesen Moment mit dieser Person teilen darf und dass man ja wirklich dann Teil von Leben von dieser Person wird.
00:30:00: Das ist super treu!
00:30:02: Und das macht die Arbeit interessant, aber einfach
00:30:05: freul.
00:30:06: Was ich jetzt bescheide, dann wünsche ich dir noch viel Erfolg in Enon mit deinen Klienten.
00:30:11: Du gehst jetzt gleich zum Dienst?
00:30:13: Ja genau!
00:30:13: Ich muss gleich zur Arbeit.
00:30:15: Genau.
00:30:16: Dann viel Erfolg und einen schönen Traktiob.
00:30:18: Danke für die
00:30:19: Einladung.
00:30:20: Ja kein Ding, danke dass du da warst.
00:30:22: Gerne
00:30:22: doch gerne.
00:30:26: Das war Jetzt ist Deine Zeit.
00:30:29: der Beteljahr Podcast Alles über dein freiwilliges Jahr Zur Orientierung zwischen Schule und Beruf Mit Gastgeberin Kathleen Knost.
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