Folge 12: Luc: Betheljahr im Praxisbereich Jugendhilfe
Shownotes
In dieser Episode begrüßt Gastgeberin Kathleen Knost ihren Gast Luc, der von seinen Erfahrungen während seines Betheljahres in einer Tagesgruppe für Kinder mit Unterstützungsbedarf berichtet. Die Einleitung stellt die Herausforderungen und Verantwortungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen vor und gibt einen Ausblick auf die Themen des Gesprächs, darunter Lucs Werdegang, seine Rolle als Co-Referent und der Umgang mit herausforderndem Verhalten.
Zu den Höhepunkten der Episode zählen Lucs bewegende Schilderung seines Abschieds von den Kindern, seine ehrlichen Einblicke in die Herausforderungen beim Umgang mit aggressivem Verhalten und Konflikten sowie die Bedeutung von Teamarbeit und Vorbildern für seine persönliche Entwicklung. Besonders hervorzuheben ist Lucs Reflexion darüber, wie das Betheljahr seine berufliche Orientierung und seine Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, nachhaltig geprägt hat.
Am Ende der Episode hebt Luc den Mehrwert für persönliche und berufliche Entwicklung hervor und gibt neuen Teilnehmenden den Rat, sich Zeit zum Ankommen zu nehmen, viele Fragen zu stellen und sich nicht zu viel Stress zu machen.
[Episodenzusammenfassung unter Zuhilfenahme von KI erstellt]
Transkript anzeigen
00:00:00: Für mich war es eine super Zeit.
00:00:01: Ich habe sehr, sehr viel gelernt und auch viele neue Freundinnen kennengelernt, die halt auch irgendwie ihr Bild leer gemacht haben.
00:00:06: Es war eine super praktische Erfahrung um mal was anderes als Schule oder Uni zu haben und zu merken wie's so der Alltag wenn ich jetzt arbeite und wenn ich wirklich sehe, was ich mache und nicht nur für irgendwas lerne, was in einer Veranzukunft ist.
00:00:22: Die Balance zu finden war schwierig von okay, ich möchte dem Kind helfen mit Stütze sein weil das ja auch das ist, was das Kind im Endeffekt braucht.
00:00:30: Aber andererseits muss das Kind auch begreifen, es geht so nicht.
00:00:44: Kinder und Jugendliche haben es nicht immer einfach.
00:00:48: Es gibt Kinder und Jungliche die ein bisschen mehr Unterstützung brauchen auf ihrem Weg weil sie zum Beispiel Schwierigkeiten in der eigenen Familie haben.
00:00:57: Das Beteljahr von meinem heutigen Gast findet genau da statt.
00:01:02: Er schaut hin vor andere, wegschauen oder nur mit dem Kopf schütteln.
00:01:07: Wie es ist Verantwortung zu übernehmen nicht nur für sich selbst sondern auch für andere
00:01:12: und
00:01:12: über den Umgang mit herausforderndem Verhalten möchten wir heute sprechen.
00:01:19: Willkommen Luc!
00:01:20: Ich freue mich, dass du da bist.
00:01:21: Danke, dass ich hier sein darf.
00:01:22: Freu' mich aus, ne?
00:01:25: Also ich habe schon so ein bisschen was von dir gehört aber ich weiß noch nicht so ganz... was du als Beteljahr gemacht hast.
00:01:33: Ich weiß, dass du jetzt mittlerweile Coreferent bist aber du hast ursprünglich mal als Betelya-Teilnehmer angefangen.
00:01:43: Wo hast du denn dein Beteljar
00:01:44: gemacht?
00:01:45: Ich habe mein Betelja in der Tagesgruppe in Wienbrück gemacht.
00:01:48: das ist eine Einrichtung für Kinder so von sechs bis elf Jahren die Ja, irgendwie Schwierigkeiten in den Familien haben oder in der Schule.
00:01:58: Oder irgendwie allgemein im Umgang mit anderen Kindern und da halt irgendwie Unterstützung erfahren.
00:02:02: die kommen immer nachmittags nach der Schule dahin.
00:02:06: Dann gibt es Mittagessen Nachmittagswettenhausaufgaben gemacht das wird gespielt Mit den anderen Kindern die da sind Und abends werden die dann wieder nach Hause gebracht.
00:02:13: also sie sind tatsächlich nur tagsüber da.
00:02:16: Genau
00:02:17: So ein Tagesangebot?
00:02:18: Ja genau
00:02:20: Du hast gerade eben schon erzählt, es sind Kinder die irgendwie Unterstützungsbedarf
00:02:26: haben.
00:02:26: Vielleicht kannst du noch ein bisschen mehr drauf eingehen?
00:02:29: Also was ist das für Kinder, die da
00:02:31: zu euch kommen?
00:02:32: Häufig Kinder mit Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern, also aggressives Verhalten an den Tag legen und sich mit anderen Kindern streiten und nicht eine Masse wie das halt für Kinder normales, die sich streiten sondern auch mal mehr oder mit ihren Emotionen Schwierigkeiten haben, wenn der Schule nicht mehr mitkommt.
00:02:55: Und das alles nicht mehr auf einem Level, was normal ist für Kinder in dem Alter, die vielleicht keine Lust auf Schuhe haben.
00:03:01: Sondern schon, dass dafür da sind, dass man da was tut und auch mit professioneller Hilfe.
00:03:06: Also irgendwie mit ausgebildeten SozialarbeiterInnen genau.
00:03:10: Hast du gerade eben schon gesagt Ausgebildete-Sozialarbeiterinnen?
00:03:14: Welchen Menschen besteht das Team, Ist er so Mitglied?
00:03:18: Also, ein Kollege von mir oder ein ehemaliger Kollege hat eine Erzieherausbildung gemacht und dann sozialer Arbeit studiert.
00:03:26: Und ist jetzt da eingestiegen.
00:03:29: Bei den anderen ist das ähnlich.
00:03:31: Wir sind ein recht kleines Team gewesen mit vier Leuten, die fest vor Ort waren plus ich.
00:03:38: Die beiden haben auch eine Ausbildung bzw.
00:03:40: ein Studium im Bereich der sozialen Arbeit.
00:03:44: Und wir haben noch eine Hauswirtschaftskraft, die halt jeden Tag frisch kocht und sich um den Haushalt kümmert.
00:03:49: Genau.
00:03:50: War gut?
00:03:51: Ja!
00:03:52: Wann hast du denn Beteljahr da gemacht?
00:03:55: Im Sommer im Jahr zwanzig habe ich angefangen und dann halt ein Jahr...
00:04:00: Und wenn du jetzt mal so zurückblickst auf den Betel jahr was ist so?
00:04:05: vielleicht einen Moment der dir besonders hängen geblieben ist?
00:04:09: Boah also es war schon.
00:04:10: Es war für mich eine super schöne Zeit und ich habe sehr viel Spaß gehabt.
00:04:13: Und auch sehr viel gelernt, was mir jetzt noch so im Gedächtnis ist oder wo ich mich immer wieder gerne daran erinnere, dass das am Ende also als ich gegangen bin und halt irgendwie schon eine Bindung zu den Kindern aufgebaut hatte und einfach sehr viel mit denen gemacht hab.
00:04:28: Ich von allen irgendwie einen Abschiedsgeschenk bekommen habe.
00:04:30: Also am Ende an meinem letzten Tag sind alle Kinder irgendwie nochmal zu mir gekommen und haben mir ein selbst gemaltes Bild geschenkt.
00:04:35: Das hat mich einfach sehr gefreut weil ich auch eh schon sehr gerührt war Ja, so einen schönen Abschnitt in meinem Leben und aus einem leereichen Abschnitt halt irgendwie abgeschlossen hab.
00:04:44: Äh... Und dann nochmal die Rückmeldung zu bekommen von den Kindern auch.
00:04:48: Ey es war schön!
00:04:49: Wir haben gerne was mit dir gemacht um du hast uns irgendwie bereichert.
00:04:51: Das war einfach sehr schön.
00:04:53: Hat mir gezeigt, das hat sich auf jeden Fall gelohnt.
00:04:56: Ich konnte den Kindern irgendwie auch etwas mitgeben.
00:04:58: Genau.
00:05:02: Du hast gerade gesagt, dass ich dich bereicherte?
00:05:05: Inwiefern?
00:05:07: Also zum Einen irgendwie mal eintauchen in das Arbeitsleben.
00:05:11: Das war für mich schon mal was anderes im Vergleich zur Schule, also ich habe in den ersten Wochen gemerkt dass es schon echt anstrengend ist so von den Arbeitszeiten auch und dass man einfach die ganze Zeit ja irgendwie Verantwortung hat und halt nicht wie in der Schule mal abschalten kann und sagen kann so joh ich pass jetzt einfach nicht auf sondern halt wirklich die ganze zeit dann irgendwie aufpassen muss und was machen kann muss wir auch immer Und andererseits auch In meiner beruflichen Also mein beruflichem Werdegang.
00:05:38: Mir war bewusst, ich möchte was Soziales machen und ich habe schon lange überlegt irgendwie Lärm zu studieren.
00:05:43: Was ich ja jetzt auch mache und da irgendwie nochmal andere soziale Bereiche ausprobieren also jetzt Bereich der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und da Erfahrungen zu sammeln.
00:05:58: wo ich jetzt auch sage es war eine sehr schöne Erfahrung Ich hatte sehr viel Spaß aber die mir auch gezeigt hat okay vielleicht möchte ich doch eher in die Schule und das war für mich einfach wichtig noch mal so einen anderen Bereich kennenzulernen und auch einfach im Umgang mit Kindern.
00:06:10: Also ich habe sehr viel gelernt von meinen Kollegen, die halt irgendwie sehr viel beigebracht haben wie gehe ich mit Kindern um sie vor allem Schwierigkeiten zeigen?
00:06:19: Genau!
00:06:21: Wir haben ja schon gehört es waren Kinder die Schwierigkeiten haben mit anderen Kindern oder Schwierigten irgendwie im sozialen Kontakt haben.
00:06:30: Du hast jetzt gerade eben schon so ein bisschen erzählt, was deine Herausforderungen waren.
00:06:34: Die wir da begegnet sind?
00:06:36: Hattest du auch irgendwie Herausforderungen die wir da im Umgang mit den Kindern begegneten?
00:06:41: Also irgendwie so herausforderndes Verhalten?
00:06:43: Ja auf jeden Fall also angefangen von Hausaufgaben verweigert und halt wirklich einfach gar nichts mehr gemacht.
00:06:51: Dass ich dann daneben stand und irgendwie war okay... Was jetzt?
00:06:54: Da musste ich erst mal mit klarkommen.
00:06:57: oder auch schon körperliche Streitigkeiten zwischen den Kindern, wo man entweder dazwischen gehen muss und die klären muss.
00:07:06: Ja, körperlicher Angriffe ... Und auch irgendwie Situationen, wo vielleicht so von außen betrachtet erst mal gar nicht weiß was ist jetzt überhaupt vorgefallen?
00:07:16: Also warum behält sich das Kind jetzt wie es da tut, wenn man ein Spiel gespielt hat oder sowas und dann plötzlich sehr schnell die Stimmung kippt starke Reaktionen zeigt, wo man halt irgendwie erst mal rausfinden muss.
00:07:30: Was passiert hier jetzt und was mache ich jetzt?
00:07:32: Und wie ich damit jetzt um- und dann halt auch so die Balance finden zwischen... Okay das Kind ist gerade auch in der Ausnahmesituation und es meint dass ja gar nicht böse und du möchtest sie mir eigentlich helfen.
00:07:42: andererseits muss man aber auch irgendwie Grenzen aufzeigen zeigen, dass das nicht geht und dass es halt so nicht akzeptiert wird.
00:07:48: und da so die Ballons zu finden war irgendwie sehr schwierig von okay.
00:07:52: ich möchte dem kind helfen und irgendwie eine Stütze sein weil das ja auch das ist was das Kind im Endeffekt braucht.
00:07:57: Aber andererseits muss das Kind auch begreifen, es geht so nicht.
00:08:01: Und es muss sich was ändern.
00:08:02: Wie bist du dann mit solchen Situationen umgegangen?
00:08:06: Also am Anfang war ich noch eher auf jeden Fall unsicherer und habe mich vielleicht auch eher nochmal zurückgezogen oder halt bin gar nicht alleine in diesen Situation gelandet weil irgendwie Kollegen, Kolleginnen von mir dabei waren die mich dann halt unterstützt haben immer sehr offen im Gespräch, fragen konnte so was war da jetzt und was wäre jetzt das Richtige gewesen?
00:08:28: Und als dann irgendwann einen guten Umgang damit gefunden habe und halt irgendwie auch sicherer wurde, fiel es mir auf jeden Fall auch leichter.
00:08:36: Wenn man die Kinder kennenlernt weiß man was braucht das Kind jetzt weil er einfach super individuell ist.
00:08:42: Also ich glaube... Super wichtig auch gerade bei dem BGW, dass man so ansprechbar
00:08:47: hat.
00:08:47: Auf jeden Fall und da ich sehr gute Rollen bilder dann auch wo ich mich einfach orientieren konnte vor allem weil die kolleginnen auch irgendwie unterschiedlich waren im umgang damit sondern konnte ich mir von beiden irgendwas abgucken und so halt dann ja einen sehr guten umgang für mich auch finden.
00:09:07: fünf schnelle Fragen.
00:09:09: Das sind alles entweder Oder-Fragen, also du kannst sie super easy beantworten und das ist ganz einfach.
00:09:14: Okay.
00:09:18: Dann lieber Sommer oder lieber Winter?
00:09:21: Sommer, deutlich!
00:09:23: Lieber Schichtdienst.
00:09:24: oder lieber so reguläre Arbeitszeiten?
00:09:26: Reguläre Arbeitszeit.
00:09:27: Es ist einfacher irgendwie mit Freizeit zu verbinden finde ich wenn man irgendwie noch ein Hobby hat oder so dann kann man halt mal irgendwie feste Zeiten.
00:09:34: Okay, schaust
00:09:36: du lieber einen Film oder lieber ein Serien?
00:09:38: Eher eine Serie.
00:09:39: Weil ich dann glaube ich eher zwischendurch mal abschalten kann und irgendwie weitermachen kann über den Film.
00:09:43: Das ist immer so ein langes Stück wo man irgendwie aufmerksam bleiben muss und zu gucken muss.
00:09:47: Bist du mehr so?
00:09:47: ja
00:09:50: entweder lieber praxisorientiert oder bist du eher so theory orientiert?
00:09:55: Nee schon eher praxis orientiert also einfach um was zu machen und irgendwie zu sehen.
00:09:59: Ich habe etwas gemacht
00:10:04: Und trinkst du lieber Tee oder lieber Kaffee?
00:10:06: Tee, ich mag Kaffees gar nicht.
00:10:09: Also einfach den Geschmack gar nicht!
00:10:12: Okay ja das waren fünf schnelle Fragen meine ich.
00:10:15: Ja sehr gut
00:10:18: Jetzt nach deinem Begeljahr hast du dich ja dazu entschieden im sozialen Bereich zu bleiben?
00:10:23: Ja.
00:10:23: Was würdest du sagen, also du studierst jetzt der Amt?
00:10:26: Genau!
00:10:27: Was würdest du sagen hat dir deinen Begelja so für deine jetzige Tätigkeit gebracht?
00:10:32: Also hast du irgendwelche Skills so gelernt die du jetzt auch anwenden kannst?
00:10:35: Auf jeden Fall...also zum Beispiel irgendwie einfach so dieses Organisation und halt ein bisschen Sachen im Überblick behalten und auch irgendwie im Umgang mit Kindern merke ich das schon dass sich jetzt Kinder, die auch sonst irgendwie Auffälligkeiten haben oder so was.
00:10:50: Besser umgehen kann und das kommt ja in der Schule auch zwangsläufig auf mich zu weil da immer mehr Kinder sind, die dann halt Schwierigkeiten haben.
00:10:58: Und da bin ich auf jeden Fall sehr viel sicherer geworden und hab sehr viel dazu gelernt und auch so verantwortung übernehmen.
00:11:12: Also zum Beispiel mit den Kindern war ich teilweise auch in Situationen wo ich selber Entscheidungen treffen musste.
00:11:16: Das fiel mir vorher immer eher schwer so Entscheidungen treffen und das merke ich schon, dass sich da ja viel gelernt habe in der Zeit.
00:11:23: Und einfach praktische Erfahrungen sammeln um zu sehen ist das was ich machen möchte.
00:11:29: Ich glaube in deinem Budget muss man halt auch recht schnell so Entscheidungstreffen?
00:11:34: Ja auf jeden Fall.
00:11:34: also muss man schon irgendwie schnell reagieren so und schnell eine Entscheidung treffen.
00:11:39: von daher hat man für mich viel gebracht in dem Bereich.
00:11:42: Ich glaube, es hat dir wahrscheinlich auch so ein bisschen Sicherheit gegeben zu
00:11:46: sehen.
00:11:46: Okay ich kann das und dieser Bereich ist was für mich und ich bin mir da jetzt sicher in meiner Entscheidung, ins Studium zu gehen.
00:11:52: Ja auf jeden Fall.
00:11:54: Ja voll gut!
00:11:56: Und jetzt arbeitest du ja immer noch in Bechel als Kurreferent?
00:12:00: Warum hast du dich dafür entschieden das zu machen?
00:12:03: Also zum einen war die Seminare für mich in meinem Beteljahr eine super schöne Zeit und ich finde das einfach cool, dass jetzt irgendwie für andere Menschen mitgestalten zu können.
00:12:11: Die halt auch irgendwie gerade das Gleiche machen wie ich wo ich dann vielleicht auch schon ein bisschen Ahnung habe und irgendwie mal unterstützen kann oder sowas.
00:12:17: Und auch Betel einfach finde ich als Arbeitgeber sehr angenehm.
00:12:22: Die Atmosphäre ist sehr schön.
00:12:23: Ich kenne an irgendwie schon Leute und ich hab auch noch Freunde aus dem Beteljar, die jetzt auch als Co-Referenten arbeiten.
00:12:28: so Genau da habe ich mich schon so ein bisschen verbunden gefühlt.
00:12:32: Ist das irgendwie angenehm?
00:12:34: Ja.
00:12:35: Verstehe ich voll gut.
00:12:37: Und nochmal auf den BGR zurückzukommen, hier ist gerade noch eine Frage in den Kopf gekommen.
00:12:43: also ich stelle mir das auch teilweise sehr hart vor diese Geschichten von dem Kindland zu hören weil jedes Verhalten hat ja irgendwie einen Grund und wenn sich ein Kind jetzt irgendwie aggressiv verhält an meinen Kindern gegenüber oder wenn es ja auffälliges Verhalten zeigt dann hat er's ja irgendeinen Grund.
00:13:02: Haben dich die Geschichten da stark mitgenommen?
00:13:06: Auf jeden Fall.
00:13:07: Also ich hatte jetzt das Glück, dass sich nicht... also die Kinder, die da sind leben ja auch grundsätzlich noch zu Hause.
00:13:16: Die haben zwar trotzdem sehr viel erlebt und auch sehr viele Schicksalsschläge.
00:13:21: Das hat mir dann oft irgendwie leid vor allem weil es halt negative Auswirkungen für die Kinder hatte und sie eigentlich nichts dafür können.
00:13:27: Es hat mir aber sehr geholfen, mit anderen Menschen darüber zu reden.
00:13:30: Also vor allem mit Mitarbeitenden dann also mit meinen Kolleginnen und das halt ja irgendwie mit denen drüber zu sprechen und von denen irgendwie auch Rückmeldungen zu bekommen oder sowas oder halt auch dann zu sehen dass sich was verändert und dass wir etwas verbessern können und halt diesen Kindern das Leben leichter machen können Und auch irgendwie mit Unbeteiligten die jetzt nicht in der Gruppe sind darüber zu Reden zum Beispiel Zuhause.
00:13:54: Ich habe zu dem Zeitpunkt noch bei meinen Eltern gewohnt mit denen einfach über Situationen zu sprechen, die mich belastet haben.
00:14:01: Ja genau.
00:14:03: Jetzt haben wir viel auch über Herausforderungen gesprochen, über Belastungen gesprochen.
00:14:07: Würdest du denn das Bete ja trotzdem weiter empfunden?
00:14:11: Auf jeden Fall!
00:14:15: Für mich war es eine super Zeit.
00:14:17: Ich habe sehr, sehr viel gelernt und auch viele neue Freundinnen kennengelernt, die irgendwie ihr Beetleer gemacht haben.
00:14:21: Es war eine super praktische Erfahrung um mal was anderes als Schule oder Uni zu haben und einfach mal etwas zu machen und zu merken.
00:14:28: wie ist der Alltag wenn ich jetzt arbeite?
00:14:31: Und wenn ich wirklich sehe, was ich mache und nicht nur für irgendwas lerne, was in einer Fernzukunft ist ungefähr von daher würde ich das auf jeden Fall weiter empfehlen.
00:14:41: Warum würdest du sagen, es ist wichtig dass es auch genau an dieser Stelle wo du jetzt sein BTA gemacht hast ein BTA-Stelle gibt?
00:14:49: Ich finde einfach das man sehr viel im Umgang mit Kindern lernt vor allem wenn das für einen irgendwie interessant ist und ich glaube andersrum ist es auch für die Kinder und für die Familien da.
00:15:00: Und für die Einrichtung selbst profitieren sie auch davon weil irgendwie die Kinder dann andere Lebenswelten kennen lernen vielleicht auch noch mal einen Vorbild haben, was vielleicht sonst nicht da wäre und irgendwie nochmal näher dran ist als die Mitarbeitenden.
00:15:15: Und auch für die Einrichtung ist es sehr wichtig, weil da halt einfach Aufgaben anfallen, die sonst von den anderen Mitarbeitern übernommen werden müssten und halt ja den Zeitrahmen sprengen, wo ich dann halt einfach nochmal ein bisschen Hilfe leisten konnte genau.
00:15:34: Ja man kann gut entlasten!
00:15:35: Ja auf jeden Fall.
00:15:36: und halt irgendwie beitragen Dazu, dass das da alles reibungslos läuft.
00:15:40: Ja voll.
00:15:41: Vielleicht können wir noch mal über deine Co-Referenz sprechen?
00:15:45: Was sind hier zu deinen Aufgaben in der Co-Reverenz?
00:15:48: Du hast ja auch gerade das angefangen gesagt.
00:15:50: Genau, ich habe jetzt tatsächlich noch keinen Seminar gehabt.
00:15:53: Das heißt, ich kenne es nur aus der Stellenbeschreibung und so was mir halt irgendwie berichtet wurde.
00:15:56: Ich glaube also ich muss erstmal grundsätzlich anwesend sein in den Seminaren Und halt irgendwie die Hauptreferenten unterstützen und dann aufbauen, abbauen.
00:16:09: Also alle so Sachen die halt anfallen organisatorisch andererseits aber halt auch wirklich im Seminar helfen.
00:16:16: also darf ich auch Sachen anleiten und vorbereiten und sowas was mehr zum Beispiel jetzt auch für meinen späteren Beruf wahrscheinlich helfen wird und einfach eine Ansprechperson für die Mitgliederteilnehmenden sein.
00:16:29: genau Ja, genau.
00:16:34: Und vor allem wenn man halt selbst die Erfahrungen gemacht hat, kennt man vielleicht auch irgendwie nochmal Schwierigkeiten und Probleme oder halt auch irgendwie schöne Momente wo man halt irgendwie unterstützend wecken kann.
00:16:43: Ja, voll gut!
00:16:45: Wenn du jetzt eine Sache hast, die du dem jetzigen Beispiel ja in deiner alten Einrichtung mit auf den Weg geben kannst... Was wäre das?
00:16:56: Auf jeden Fall sich nicht zu viel Stress zu machen, also dass man schon ankommt und das ist ein Moment Brauch bis man Abläufe kennt.
00:17:04: Die Aufgaben die anfallen für einen und das da auch irgendwie ja es ein bisschen Zeit braucht um anzukommen die Kinder kennenzulernen und einfach eine Bindung zu denen aufzubauen und dass es dann eindeutig einfacher wird.
00:17:15: Also einfach so am Anfang erstmal ohne Erwartungen reingehen und einfach erst mal ankommen und anschauen und lieber mal mehr Fragen als weniger und einfach so einen angenehmen Start zu haben damit dann halt später auch die Sachen besser klappen.
00:17:31: Ja, ich glaube dieses Fragenstellen im Allgemeinen.
00:17:32: das lernt man auch so total im WTO ja?
00:17:35: Ja weil man halt einfach muss.
00:17:36: also sonst kommt man halt teilweise vielleicht immer nicht weiter und nimmt weniger mit als man könnte.
00:17:42: Voll!
00:17:42: Ich finde in der Schule ist es immer so eine unangenehme Situation wenn man fragen muss.
00:17:47: Im WTO ist es so total normal und es ist auch total gut Fragen zu
00:17:51: stellen.
00:17:51: Auf jeden Fall.
00:17:52: Wir haben
00:17:53: Befehlstürmer wenn man keine Fragen hatte.
00:17:56: Ja,
00:17:57: voll.
00:17:59: Okay, super!
00:18:00: Dann bedanke ich mich bei dir.
00:18:02: Danke, dass ihr hier sein durfte?
00:18:03: Ja, danke, dass du da warst.
00:18:06: Super, dann wünsche die noch viel Spaß bei deiner Co-Referenz und
00:18:10: der Seminarvorbereitung
00:18:12: jetzt.
00:18:12: Dankeschön.
00:18:17: Das war Jetzt ist Deine Zeit Der Beteljahr Podcast – alles über dein freiwilliges Jahr zur Orientierung zwischen Schule und Beruf Mit Gastgeberin Kathleen Knost.
Neuer Kommentar